Portugiesische Restaurants haben in Hamburg ein eigenes kleines Viertel hervorgebracht – das sogenannte Portugiesenviertel rund um die Ditmar-Koel-Straße nahe den Landungsbrücken entstand, als sich ab den 1960er Jahren portugiesische Seeleute und später weitere Einwanderer in der Hafenstadt niederließen und dort zahlreiche traditionelle Restaurants eröffneten, die bis heute von portugiesischen Familien in zweiter oder dritter Generation geführt werden. Diese Konzentration authentischer portugiesischer Gastronomie in unmittelbarer Hafennähe ist deutschlandweit einzigartig und zieht sowohl Hamburger als auch Touristen an, die gegrillten Fisch, Bacalhau in seinen unzähligen Zubereitungsarten und andere portugiesische Spezialitäten mit Blick auf die Elbe genießen möchten, während Fado-Musik gelegentlich die Atmosphäre untermalt. Diese ungewöhnliche kulinarische Enklave verdankt sich direkt der maritimen Verbindung zwischen zwei bedeutenden europäischen Hafenstädten – Hamburg und Lissabon pflegten seit Jahrhunderten regen Schiffsverkehr, was portugiesische Seeleute regelmäßig an die Elbe brachte. Die charakteristischen blau-weißen Azulejo-Kacheln, die viele Fassaden im Viertel zieren, verstärken zusätzlich das mediterrane Flair inmitten der norddeutschen Hafenstadt. Eine Auswahl der besten Adressen im Portugiesenviertel finden Sie hier.
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